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Wie kann man alle Google-Fonts auf einmal herunterladen?

True Type Font Schriftproben
Googles Online-Office enthält hunderte ansprechende Schriftarten.
Google Drive (vormals Google Docs) ist eine praktische Sache. Man kann gleichzeitig mit anderen Personen an einem Text, einer Zeichnung oder einer Tabelle arbeiten, man kann weltweit auf seine aktuellen Dateien mit beliebigen Rechnern und sogar dem Smartphone zugreifen und man entdeckt früher oder später, dass das Online-Officepaket eine riesige Auswahl größtenteils sehr ansprechender Schriftarten enthält. All diese Schriftarten unterliegen einer offenen Lizenz und können von Googles Website heruntergeladen werden.

Die Fontdateien im True-Type-Format befinden sich im Google-Font-Verzeichnis auf googlecode.com. Wer mit der Kommandozeile umgehen kann, hat es nun leicht, alle 1072 TTF-Dateien aus den 540 Ordnern rekursiv herunterzuladen:

wget -r -nd http://googlefontdirectory.googlecode.com/hg/ofl/ -P Googlefonts -A ttf

Wget durchsucht dabei sämtliche Unterverzeichnisse des Fontverzeichnisses auf Googles Server und lädt alle TTF-Dateien, die es dort findet, in den neuen Ordner „Googlefonts“ herunter. Nach einigen Minuten sollten sich dort über tausend True-Type-Dateien mit der Dateiendung .ttf befinden. Windows-Anwender müssen vorher vermutlich zuerst einmal das Programm Wget installieren, das unter Linux zur Standardausstattung gehört. Sie finden das Setup-Programm für Wget bei Sourceforge.

Wer sich die Arbeit mit Wget sparen will, kann auch auf das Werk von Joe Maller zurückgreifen. Dieser lädt regelmäßig den aktuellen Inhalt der Schriftartensammlung herunter, packt ihn zu einer Archivdatei zusammen und bietet diese über seine Website zum Download an.

Ubuntu 11.04: Lösung für „Bluetooth ist deaktiviert“

Die neue Ubuntu-Version 11.04 (Natty Narwhal) scheint ja irgendwie noch nicht so ganz fertig geworden zu sein. Nach der Installation muss man nicht nur manuell die Desktopumgebung von Unity (schön für kleine Netbooks und Großmutter-PCs mit drei anzuklickenden Programmicons, aber völlig ungeeignet zum Arbeiten an einem großen Bildschirm) auf Gnome ändern, das deutsche Sprachpaket von Firefox manuell nachinstallieren und sich erstaunt die Augen reiben, dass offensichtlich keine Desktopsuche mehr vorhanden ist (weder Tracker noch Beagle sind wohl installierbar – ich verwende jetzt die Google-Desktopsuche) – nein, jetzt funktioniert nicht einmal mehr die Bluetooth-Unterstützung problemlos. In den Bluetooth-Einstellungen wird lediglich mit windowsartiger Sturheit behauptet: „Bluetooth ist deaktiviert“.

Ich habe dazu zwar noch keine dauerhafte Lösung gefunden (die lautet wahrscheinlich, auf das dringend fällige Update des Paketes „Bluez“ zu warten), aber immerhin eine Notlösung entdeckt. In einem Terminalfenster (in Gnome mit Strg-Alt-T aufrufbar) ist dazu der folgende Befehl einzugeben:
sudo service bluetooth restart

Danach werden Bluetooth-Geräte wieder fehlerfrei erkannt.

Wer im Moment Ubuntu 10.10 verwendet, sollte sich mit dem Distributionsupgrade vielleicht besser noch ein paar Wochen Zeit lassen. Ich glaube nicht, dass das der letzte dicke Schnitzer im „schicken Narwal“ ist.

Nokia 5230 Reset Codes: Zurücksetzen, Löschen und Formatieren

Käufer von gebrauchten Telefonen stehen vor dem Problem, an allen Ecken und Enden auf Daten des Vorbesitzers zu stoßen und sich mit dessen persönlichen Konfigurationsvorlieben beschäftigen zu müssen. Für das Nokia 5230 (und allem Anschein nach auch für weitere Nokia-Telefone) gibt es laut dieser Seite zwei verschiedene Codes, um das Telefon zurückzusetzen.

Warnung: Ich habe beide Codes noch nicht selbst getestet und bin daher für Kommentare dankbar. Vor dem Testen sollte in jedem Fall eine komplette Datensicherung vorgenommen werden.

Der Soft Reset stellt alle Konfigurationseinstellungen auf die Standardwerte zurück, soll aber die Benutzerdaten unangetastet lassen. Dazu ist die Nummer *#7780# zu wählen und der Sicherheitscode einzugeben. Standardmäßig lautet dieser „12345“.

Zum Zurücksetzen des Telefons und Löschen aller persönlichen Daten ist der Hard Reset da. Anschließend sollte sich das Telefon fast wie frisch gekauft verhalten und keinerlei Benutzerdaten mehr anzeigen. Ich nehme an, dass dann konsequenterweise auch alle vormals installierten Programme gelöscht werden. Für diese durchgreifende Maßnahme ist die Nummer *#7370# zu wählen und der Sicherheitscode einzugeben.

Falls der Sicherheitscode unbekannt ist, gibt es für den Hard Reset noch die Alternative, beim Anschalten gleichzeitig mit der Kamerataste die rote und grüne Taste gedrückt zu halten. Dabei werden ebenfalls sämtliche Daten und Einstellungen mit Ausnahme des Sicherheitscodes selbst gelöscht. Dieser Vorgang wird auch als „Formatieren“ bezeichnet und kann mehrere Minuten dauern. Dies ist das letzte Mittel, um als Anwender die Funktion eines von Schadsoftware befallenen Telefons wiederherzustellen. Die erschreckende Einfachheit dieser Methode ist ein guter Grund, sein Telefon niemals aus der Hand zu geben.

Einige andere beim Googeln gefundene Spezialcodes sind in dem Zusammenhang auch ganz hilfreich, aber weitaus weniger zerstörerisch:
*#0000# zeigt neben der aktuellen Version der Gerätesoftware (Firmware) auch Modell und Typ des Telefons sowie das Datum des letzten Softwareupdates an.
*#06# gibt die weltweit eindeutige Gerätekennung IMEI aus.
*#2820# gibt die Bluetooth-Geräteadresse aus.
*#92702689# zeigt die Gesamtdauer der ausgehenden (oder aller, es gibt da widersprüchliche Quellen) Gespräche in Minuten an.

Mit *#7328748263373738# soll der Sicherheitscode laut diverser Quellen angeblich wieder auf 12345 zurückgesetzt werden. Ich halte diese Information für falsch. Ganz offensichtlicher Blödsinn sind Anleitungen, das Mobiltelefon durch Ändern der Sicherheitseinstellungen als Radarwarngerät einzusetzen. Diese sind zudem sicherheitstechnisch bedenklich, da dazu das Handy dem Fernzugriff beliebiger Angreifer geöffnet wird.

Windows BSOD auf Nokia 5230 Smartphone

Bildschirmhintergrund 640x360 Pixel
Windows BlueScreen Hintergrund für Nokia Smartphones
Letzten September wurde Stephen Elop – hohes Tier bei der Microsoft Corporation und deren achtgrößter Einzelaktionär – zum Generaldirektor von Nokia. Eine seine ersten Amtshandlungen war es, alle Brücken zu zukunftsträchtigen Plattformen wie Android abzubrechen, MeeGo auszuhungern, Nokias eigenes Betriebssystem Symbian brutal abzuwürgen und für Nokias neue Smartphones Windows Phone 7 in Aussicht zu stellen. Da habe ich mir im letzten Sommer wohl mit dem Nokia 5230 Symbian S60v5 Smartphone ein sterbendes Pferd gekauft. Um mich ein bisschen auf die schöne neue Windows-Welt einzustimmen, bastelte ich mir nun für ein Windows-Design-Theme einen passenden Bildschirmhintergrund in 640×360 Pixeln Auflösung. Wer mag, kann ihn sich ja ebenfalls herunterladen (einfach die Vorschau rechts anklicken und dann das große Bild speichern). So sieht die Grafik auf dem Touchphone aus:

Nokia 5230, ein Symbian Smartphone S60 V5 S60 5th
Auf dem Nokia 5230 läuft kein Windows, sondern Symbian OS in der Version S60v5.