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Saturday, August 28. 2010
"Was, frage ich euch, hat ... Posted by Martin Vogel
in Wirklichewelt at
12:42
Comments (0) Trackbacks (0) "Was, frage ich euch, hat Google je für uns getan?"
Wer erinnert sich nicht an die Szene aus "Das Leben des Brian", in der das konspirative Treffen der Volksfront von Judäa zu einer umfassenden Aufzählung der Errungenschaften der Römischen Kultur wird?
Hier ist die Szene mit neuem Synchronton (leider wurden die verschiedenen Stimmen alle von einer Person gesprochen und die Stimmlage nachträglich stark verändert, dadurch klingt der Ton etwas seltsam). Die Verschwörer heißen Ludwig, Konrad, Anne und Erich und sie protestieren gegen die Ausspähung ihrer Kontakte und der Kontakte ihrer Kontakte, indem sie hundertfach ihre Fotos und die ihrer Häuser ins Netz setzen. Herrlich absurd! Äh, … Gefunden in der taz vom 27. August 2010. Friday, August 20. 2010
Bielefeld: SIE wollen nicht auffliegen Posted by Martin Vogel
in Wirklichewelt at
15:28
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Bielefeld: SIE wollen nicht auffliegen
Man stelle sich vor: im November startet endlich auch in Deutschland Google Street View. Tausende von Nerds stürzen sich sofort auf http://maps.google.de, tippen "BIELEFELD" ein, ziehen den Pegman auf die vermeintliche Hauptstraße und entdecken in Sekundenschnelle, dass sich an der Stelle nur ein paar Bäume und Feldwege befinden. Die Bielefeldverschwörung wäre augenblicklich aufgeflogen. Damit das nicht passiert, haben SIE jetzt eine Webseite online gestellt, in der SIE so tun, als plane die gesamte Stadt ihre eigene Verpixelung.
Was für eine kontraproduktive Aktion! Daran erkennt man doch erst recht, dass es sich bei BIELEFELD nur um ein Phantasieprodukt handeln kann. Stattdessen hätte man einfach Bilddaten einer realen Stadt verwenden können, zum Beispiel aus dem polnischen Zabrze. Welche physisch exisitierende Stadt würde sich schon vor Besuchern verbergen wollen? "Hilfe, Kundschaft! Versteckt euch, Touristen!"? Wer soll denn solche absurden Sätze wie "Die Stadt Bielefeld hat das Unternehmen Google mit Schreiben vom 1. Februar 2010 darauf hingewiesen, dass Aufnahmen der Stadt für den Dienst Google Street View generell nicht erwünscht sind." glauben? SIE stehen mit dem Rücken an der Wand. Wednesday, August 18. 2010
Stadt Duisburg veröffentlicht ... Posted by Martin Vogel
in Wirklichewelt at
12:40
Comments (0) Trackbacks (0) Defined tags for this entry: Abmahnung, Anwalt, Cyberspace, Datenrettung, Download, Gericht, Geschichte, Urheberrecht, verrechnet
Stadt Duisburg veröffentlicht "43 Loveparade Geheimdokumente" durch Einstweilige Verfügung
Die Stadt Duisburg veröffentlicht gerade weltweit
Das funktioniert so: eine von der breiten Öffentlichkeit bisher kaum beachtete Website, die unerwünschtes Material zur Verfügung stellt (43 PDF-Dateien mit Anhängen), wird durch eine Anwaltskanzlei per Einstweiliger Verfügung daran gehindert, weil das Anbieten der Anhänge angeblich gegen das Urheberrecht verstoße. Die gerichtliche Aktion führt dazu, dass die Dateien innerhalb kürzester Zeit anderenorts auftauchen, beispielsweise auf Indymedia, diversen Torrents und einer Webseite des Deutschen Journalistenverbandes. Resultat: die PDF-Dateien werden nun als "43 Loveparade Geheimdokumente" tausendfach gelesen und weiterverbreitet. Die Ursprungsseite xtranews.de hat jetzt einen Spendenaufruf gestartet, um die vermutlich entstehenden Kosten in Höhe von rund 7.500 Euro wieder hereinzubekommen. Und Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland braucht wohl dringend mal einen fähigen PR-Berater, solange er noch im Amt ist. Zum Weiterlesen: Pottblog: Adolf Sauerland (CDU), Duisburgs Oberbürgermeister, mahnt Blog wegen der Veröffentlichung von Loveparade-Gutachten ab DerWesten: Duisburg verklagt Blog wegen Loveparade-Dokumenten Augsburger Allgemeine: Loveparade – Duisburgs OB Sauerland mahnt Blogger ab Netzpolitik.org: Loveparade – Stadt Duisburg untersagt Blog Veröffentlichung von Dokumenten Lawblog: Der erbärmliche Oberbürgermeister DerWesten: Ministerium prüft Bericht zur Loveparade Sunday, August 15. 2010
Wacker, Wacker eh eh :-) Posted by Martin Vogel
in Wirklichewelt at
15:06
Comments (0) Trackbacks (0) Wacker, Wacker eh eh :-)
Gestern hat der Fußballclub meiner Stadt in einem kleinen Ort im Süden drei Tore geholt.
Auf Ostwestf4le.de entdeckte ich, dass es für Fans des BVB 09 sogar ein Lied dazu gibt, dass ich irgendwo schon mal gehört zu haben glaube, jedenfalls so ähnlich: 14. August 2010, Borussia Dortmund – Wacker Burghausen, 0:3 Der Sänger Muri (Mr. Marius Müller) gründet übrigens gerade eine Band und sucht Musiker für Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboards. Thursday, August 12. 2010
Die Angst der Internetausdrucker vor ... Posted by Martin Vogel
in Wirklichewelt at
22:11
Comment (1) Trackback (1) Defined tags for this entry: Blog, Datensicherheit, deutsch, Formulare, Fotos, Google, Luftbilder, Maps, Schildbürgerstreich, WWW
Die Angst der Internetausdrucker vor dem Google
Die von Presse und Politik herbeigeredete Ablehnung von Google Street View treibt skurrile Blüten. In Fefes Blog erschien jetzt ein Link auf einen Artikel der Rheinischen Post. Die im Artikel mit vollem Namen(!) genannten Bürger Ludwig H. (83), Konrad R. sowie Anne und Erich J. wollen nicht, dass ihre Privatsphäre durch Google Street View verletzt wird. Deshalb stellten sie sich vor ein Haus in Düsseldorf-Wersten und ließen sich vom Fotografen dort für ein Internetfoto ablichten, auf dem neben allen Gesichtern sogar die Hausnummer erkennbar ist. Alles weitere steht im Telefonbuch und im Branchenbuch, sogar dass in dem abgebildeten Wohnhaus auch ein Ingenieurbüro seinen Platz hat.
Der besondere Witz ist, dass ihre Häuser mutmaßlich gar nicht in Google Street View erfasst werden, weil die Eingangsfassaden nur von einem Fußweg aus einsehbar sind, der vom Kamerawagen gar nicht befahren werden kann. Lediglich die der Straße zugewandte Giebelwand von Haus Nummer 43 wird, wenn überhaupt, in Street View zu sehen sein. Die Häuser 47 und 53 der anderen Beschwerdeführer dagegen sind von der Fahrbahn des Mendelwegs aus gar nicht zu sehen, wie das Video auf e-rent.de deutlich zeigt. Wer erklärt diesen netten alten Herrschaften jetzt, was SWIFT, ELENA, Vorratsdatenspeicherung, DNS-Sperren, Mautbrücken, Reifendrucksender und biometrische Ausweisdaten sind? Warum nicht? Thursday, August 12. 2010
Google Street View jetzt wieder in 3D Posted by Martin Vogel
in Fotografie at
14:08
Comments (2) Trackback (1) Defined tags for this entry: Auto, Cyberspace, Fotografie, Fotos, Google, Grafik, Illusion, optische Täuschung, Scherz
Google Street View jetzt wieder in 3D
Googles virtueller Reisebus "Street View" erlaubt eine Art 3D-Darstellung. Man benötigt dazu eine Rot-Cyan-Brille (bei mir lag noch eine Anaglyphenbrille aus c't 15/2009 herum) und erhält nach einem Rechtsklick auf die Streetview-Darstellung und Auswahl des Menüpunktes "3D mode on" eine dreidimensionale Darstellung der Straßenansichten.
Es scheint sich lediglich um eine Art Pseudo-3D-Darstellung gewöhnlicher 2D-Fotos zu handeln. Die Darstellung wirkt seltsam kulissenhaft, als seien die Fotos mit der Schere zerschnitten und die Teile in unterschiedlicher Entfernung zum Betrachter angeordnet worden. Aber wer weiß, vielleicht machen die Street-View-Autos ja demnächst Fahrten mit Stereokameras, um echte 3D-Ansichten realisieren zu können. Vom ersten bis zum siebten April 2010 war die Funktion schon einmal verfügbar. Damals konnte man das orangefarbene Männchen namens Pegman auf allen StreetView-Aufnahmen finden. Klickte man es an, setzte es seine 3D-Brille auf und die Darstellung wechselte in den Anaglyphenmodus. Als das 3D-Männchen nach einer Woche wieder verschwand, wurde die Aktion allgemein für einen Aprilscherz gehalten. Tatsächlich wanderte die Funktion lediglich ins Kontextmenü. Mit Polfilterbrillen aus dem Kino ist der 3D-Effekt nicht zu sehen. Auch Rot-Blau-Brillen oder Rot-Grün-Brillen sind ungeeignet. Es muss schon eine Rot-Cyan-Brille sein. 3D-Anaglyphenbilder kann man übrigens ganz leicht selbst machen. Man benötigt dazu eine beliebige Digitalkamera und ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm. Hier ist die Anleitung: 3D-Bilder selbstgemacht Wednesday, August 11. 2010
Wie man OpenOffice 3.3 (Beta) in ... Posted by Martin Vogel
in Codeflügel at
18:09
Comment (1) Trackback (1) Wie man OpenOffice 3.3 (Beta) in Ubuntu 10.04 installiert
So, die Beta von OpenOffice 3.3 ist raus und traditionell gibt es dazu hier eine Installationsanleitung.
Kommentare sind wie immer erwünscht. Sunday, July 18. 2010
Das längste Straßenfest der Welt ... Posted by Martin Vogel
in Fotografie at
21:03
Comments (3) Trackbacks (0) Das längste Straßenfest der Welt – Stillleben A40 / Ruhr 2010
Unglaublich, wieviele Menschen heute unterwegs waren, um sich eine leere Autobahn anzusehen! Stau auf der A40 und Zuflussbegrenzung sind ja nichts besonderes. Beides ohne jede Beteiligung von Kraftfahrzeugen ist etwas einmaliges. Durchs Web schwirrende Gerüchte sprechen von 3 Millionen Teilnehmern. Die Zahl halte ich für realistisch angesichts dessen, was ich auf den 14 Kilometern des Ruhrschnellwegs zwischen Dorstfeld und Harpen gesehen habe. Alle paar hundert Meter ein Konzert, hunderttausende gutgelaunte Menschen, Bilderbuchwetter bei 24°C und 39% Luftfeuchtigkeit, perfekte Versorgung mit Halbliterflaschen zu 50 Cent aus den Getränketrucks eines großen Discounters. Ob das ganze „kulturell“ war, interessierte die meisten nicht die Bohne. Sie hatten das gänsehauterzeugende Erlebnis, Teil des größten Straßenfestes der Welt zu sein.
Hier ein paar Fotos vom "Stillleben A40" im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres "Ruhr 2010": "Herzlich Willkommen Stillleben". Die Autobahnmeisterei begrüßte anstelle der Teilnehmer gleich die ganze Veranstaltung. Auf der Regenbogenbrücke (Herbert-Frommberger-Weg) an der DASA stehend, glaubte ich noch, es sei ja ziemlich viel los. Dabei waren die wahren Ausmaße dieses Ereignisses noch viel gewaltiger. Schon in Dorstfeld war klar, dass das Straßenfest ein größerer Erfolg wird als die vom Unglück verfolgte Aktion "Schachtzeichen". Der WDR berichtete in Dorstfeld live vom Mittelstreifen. Leider hatte ich kein Radio dabei: dem Gesichtsausdruck des Sprechers nach zu urteilen, war der Beitrag wohl recht vergnüglich. Viele Tische waren frei – aber wen hält es bei sengender Sonne auch auf der Biergartengarnitur, wenn überall so viel zu sehen, zu hören und zu erleben ist! Kaum zu glauben, aber wegen des alle Erwartungen übersteigenden Andrangs musste tatsächlich die aus der Rush-Hour bekannte Zuflussregelung der A40 aktiviert werden. Kurz nach 14:00 Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben. Verkäufer von Straßenmalkreide hätten reich werden können. Ein Zebrastreifen-schild auf der A40? Der Straßenmalkreide-Zebrastreifen auf der A40 wurde von allen Teilnehmern ernstgenommen. Gut, dass niemand aus der Redaktion einer dieser Versteckte-Kamera-Sendungen auf die Idee gekommen ist, Spritpreise von 49 Cent pro Litern auszuhängen und die Gesichter der Menschen zu filmen. Kurz vor Bochum: Stau in beide Richtungen. Die Getränke der alle paar Kilometer platzierten Lastwagen fanden reißenden Absatz. Federball auf dem Mittelstreifen – das gab es zuletzt beim Sonntagsfahrverbot 1973. Ich finde ja, so drei bis vier autofreie Sonntage im Jahr könnte man ruhig wieder einführen – aus kulturellen Gründen. Wie das Aas die Fliegen zog der Stau die Hubschrauber an. Deren Geknatter war die einzige größere Störung auf dem Riesenstraßenfest. Nicht jeder bewegte sich mit eigener Muskelkraft fort. Eine Rikscha sieht man in Deutschland eher selten. Der Preis für den größten Luftballon geht an die Dame auf der Richtungs-fahrbahn nach Duisburg. "Willkommen in der Universistadt" – ein echter Bochumer Luftballon. Antigraffiti sind das Gegenteil von Wandschmiererei. Sie entstehen durch gezielte Reinigung total verdreckter Tunnelwände. Wie sagte doch unser großer Heimatdichter Frank Goosen über seine Heimatstadt Bochum: "Woanders isʼ auch scheiße". Ein Kulturfreund wandelte das Zitat tagesaktuell ab. Ein hitzefestes Mitglied der imperialen Sturmtruppen hält Königin Padmé Amidala gefangen. Die Zuschauer erkennen den Ernst der Situation nicht. Rettung naht in Gestalt des jungen Ordensmitglieds. Er trägt den Lichtschutz eines Jediritters. Nicht so plump und so ungenau wie Baseballkappen. Ein elegantes Accessoire! Wo ein Wille ist, ist auch ein Hundeklo. Um 17:30 waren fast alle Sitzplätze verlassen. Nun begann der Abbau der zwanzigtausend Tische. Am nächsten Morgen um 05:00 Uhr war die Bahn wieder frei. Unterm Strich: Ein Bilderbuchereignis, welches in seiner Eindrücklichkeit kaum zu überbieten ist, beim besten Wetter, das man sich für ein Sommerfest vorstellen kann. Ein Dankeschön an alle Planer, Logistiker, Auf- und Abbauhelfer, Ordner und Sanitäter, ohne die dieses Ereignis nicht möglich gewesen wäre! Für Rekordchronisten: Das Ruhrgebiet löst damit die Gemeinden Finsterwalde und Sonnewalde ab, die 2001 auf ungefähr 6 Kilometern fürs Guinessbuch straßenfeierten. Noch mehr Bilder vom Stillleben 2010 auf dem Ruhrschnellweg: Kulturhauptstadt 2010: Viele Fotos vom Still-Leben auf der A40 von Beatrix Gutmann aus Moers Picasa-Webalbum von sLoP (Raum Dortmund) Bilder vom Still-Leben auf dem Ruhrschnellweg im Kandelaber Blog Diaschau "Mehr Bilder vom Still-Leben" auf lauterschoenedinge.de TSchreiber: Still leben 2010 auf der A40 LifeGO: Still-Leben auf der A40 Stillleben auf der A40 war ein tolles Erlebnis (Fotos und Videos) Still-Leben: Und so war es dann (für uns) Impressionen Stillleben A40 Deutschlands schönster Stau: Still-Leben auf der A40 - Bilder Stilleben A40 - Wir sind das Volk Hochchule Bochum: Still-Leben auf der A40, 18. Juli 2010 Weitere gute Seiten mit Berichten und Bildern bitte unten als Kommentar eintragen! Saturday, July 10. 2010
Kirschenernte in Dortmund Posted by Martin Vogel
in Eichlinghofen at
13:47
Comments (0) Trackbacks (0) Kirschenernte in Dortmund
Die Krähe mit der Kirsche im Schnabel findet es klasse, dass wir so einen großen Kirschbaum neben dem Haus haben.
Warum der schwarze Vogel die hellroten Kirschen bevorzugt, obwohl diese Sorte erst reif ist, wenn sie dunkelrot ist, möchte ich ja doch gern wissen. Gefällt ihm die Farbe besser oder schmecken die harten sauren Kirschen dem Singvogel tatsächlich besser als die weichen süßen Früchte? Krähe mit Kirsche im Schnabel, Dortmund-Eichlinghofen, 3. Juli 2010. Alle Rechte vorbehalten. Sunday, June 27. 2010Fliegenmade in Germany
Was passieren kann, wenn die Absicht des Werbetexters und die deutsche Sprache frontal zusammenstoßen:
Wenn ich mit der Fliegerei eine Sache überhaupt nicht assoziieren möchte, dann sind das wimmelnde weiße Fliegenmaden. |
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