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Gemeindeverwaltung verbietet ...
Autor: Martin Vogel in Wirklichewelt um 23:25 Kommentare (0) Trackbacks (0) Tags für diesen Artikel: Blog, Eltern, Ernährung, Facepalm, Fotos, Gesundheit, Grundschule, Schule, Streisand-Effekt, Verwaltung, WWW
Gemeindeverwaltung verbietet Schülerin Essensfotos
Wie viele andere auch habe ich vor einiger Zeit die wundervolle Aktion der neunjährigen Schülerin Martha Payne verfolgt, die sich wegen der häufigen Haare im Schulessen und dessen Portionsgrößen entschlossen hatte, täglich ein Foto ihres Kantinenessens in der Lochgilphead Primary School mit einer kurzen Beschreibung zu posten. Ihr Blog wurde über zwei Millionen Mal aufgerufen und sie konnte damit tausende Pfund für eine Wohltätigkeitsorganisation sammeln, die weltweit Schulspeisungen in von Armut betroffenen Gebieten organisiert.
In den letzten Einträgen dokumentierte das Mädchen vor allem, wie sehr sich das Essen verbessert hat. Montag, 11. Juni 2012
Idipool? Idipuhl? Idpool?
Autor: Martin Vogel in Wirklichewelt um 12:59 Kommentare (0) Trackbacks (0) Idipool? Idipuhl? Idpool?
Die Firma Holtzbrinck hat heute bekanntgegeben, die VZ-Netzwerke demnächst entweder einzustampfen (StudiVZ und MeinVZ) oder unter neuem Namen und leicht geändertem Konzept fortzuführen (SchülerVZ). Ich drücke der Firma beide Daumen; ein von Facebook unabhängiges Soziales Netzwerk für Schüler halte ich für wichtig. Ich frage mich nur, welcher Schüler freiwillig in ein Netzwerk mit einem so unglücklichen Namen gehen wird. „Idpool“ – wie spricht man das aus? Meine Vermutung ist, dass der neue Schülertreff bei der Zielgruppe von Anfang an „Idipool“ heißen wird und es ziemlich uncool sein wird, dort Mitglied zu sein. Ich lasse mich aber gern positiv überraschen, wenn gegen Ende des Jahres der Umzug der Mitgliederdatenbanken ins Haus steht.
Donnerstag, 18. November 2010
VERA 3 Kompetenzstufen: K1a K1b K2 ...
Autor: Martin Vogel in Wirklichewelt um 19:08 Kommentar (1) Trackbacks (0) Tags für diesen Artikel: deutsch, Eltern, Grundschule, Hintergründe, Kommunikation, Mathe, Mathematik, Pisa, Schule, Statistik
VERA 3 Kompetenzstufen: K1a K1b K2 K3 K4 K5
Alljährlich werden in den dritten und achten Klassen bundesweit Vergleichsarbeiten geschrieben, die den Lernstand der Kinder der jeweiligen Jahrgangsstufe erfassen sollen. Einige Monate später erhalten die Eltern dann einen Zettel der Universität Koblenz-Landau, der im Falle des Vergleichstests „VERA 3” mit den Worten beginnt: „Sehr geehrte Eltern/Erziehungsberechtigte von … Klasse … vor Kurzem hat Ihre Tochter / Ihr Sohn an Vergleichsarbeiten in der Grundschule teilgenommen. Dieser Rückmeldung können Sie entnehmen, wie sie / er dabei abgeschnitten hat.“
Die „Rückmeldung“ besteht dann aus zwei Kreuzchen in einer kleinen Tabelle mit der Überschrift „Fach / Inhaltsbereich | K1a* | K1b | K2 | K3 | K4 | K5“ und zwei Zeilen zum Fach „Mathematik“ und „Deutsch Lesen“. Das Sternchen an K1a weist auf die Legende hin, die behauptet, „K“ bedeute „Kompetenzstufe“. Vielleicht bedeutet es aber auch „Kompetenzniveau“, denn das ist die Bezeichnung, die in dem langen Textblock verwendet wird, der vermutlich als Erläuterung gedacht ist. Doof nur, dass nirgendwo auf dem Zettel geschrieben steht, was denn nun die Kompetenzstufen K1a, K1b, K2, K3, K4 und K5 aussagen sollen. Eine Websuche mit „Vera 3 K*“ führt auch vorrangig zu allen möglichen inhaltsleeren und floskelreichen Schwafeltexten und erst nach geraumer Zeit findet man einige wenige gut versteckte Tabellen mit Erläuterungen zu den Vera-Kompetenzstufen (oder Kompetenzniveaus). Damit andere es etwas einfacher bei der Suche haben, sind hier nun in Kurzform die Bedeutungen der Vera-3-Kompetenzstufen nach den gemeinsamen KMK-Bildungsstandards tabellarisch aufgeführt: Das 5-stufige Kompetenzmodell des KMK-Bildungsstandards
Skurrilerweise findet sich diese Einteilung nicht im Ergebnisbericht des NRW-Schulministeriums wieder. Hier werden stattdessen die „Fähigkeitsniveaus“ eins bis drei verwendet. Fähigkeitsniveau 1 entspricht dabei K2 und Fähigkeitsniveau 3 entspricht K4. Vielleicht sollte man so langsam mal so etwas wie „Dokumentationskompetenz” in der Bildungspolitik fördern … Quellen: http://www.isq-bb.de/uploads/media/VERA3_2010_Ergebnisuebersicht_BBV2.pdf http://www.bildung-mv.de/export/sites/lisa/de/schule/qualitaet/vergleichsarbeit_kl3/beispielaufgaben_vera/vorjahresaufgaben_mathematik/VERA_2010_-_didaktische_Handreichung_Mathematik.pdf http://www.bildung-mv.de/export/sites/lisa/de/schule/qualitaet/vergleichsarbeit_kl3/beispielaufgaben_vera/vorjahresaufgaben_deutsch/VERA_2010_-_didaktische_Handreichung_Lesen.pdf http://vera-dokumente.lernnetz.de/files/VERA3/2010/Service/V3_2010_umstellung_kompetenzstufen.pdf http://grundschule.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/grundschule.bildung-rp.de/Downloads/VERA/Vera_2010/VERA_M_Kompetenzstufen_ZO_DH.pdf http://grundschule.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/grundschule.bildung-rp.de/Downloads/VERA/Vera_2010/VERA_D_Kompetenzstufen_Lesen.pdf Mittwoch, 31. März 2010LeoCAD für Ubuntu Linux
Seit Jahrzehnten gibt es von einer dänischen Firma unverwüstliche bunte Kunststoffbausteine mit Noppen, die sich wunderbar universell jeden Tag zu einem neuen Spielzeug zusammensetzen lassen. Als Kind gefielen mir besonders die Anleitungsbücher, in denen in isometrischer Darstellung Schritt für Schritt der Weg zu den kompliziertesten Modellen beschrieben war. Solche Anleitungen kann man nun leicht selbst anfertigen.
Mit dem Programm LeoCAD lassen sich unter Windows und Linux virtuelle Noppenbausteinmodelle zusammensetzen und deren Zusammenbau schrittweise dokumentieren. Leider gehört das Programm nicht zu den Ubuntu-Repositories. Die kompilierte Version liegt zudem nur als EXE- und RPM-Datei vor. In wenigen einfachen Schritten lässt sich LeoCAD jedoch in eine DEB-Datei umwandeln und so unter Ubuntu installieren.
Weitere Informationen gibt es auf der LeoCAD Homepage. Eine 24-seitige Anleitung (.doc-Format) wurde von Sven Moritz Hein verfasst. Mittwoch, 9. Dezember 2009
Stadt Dortmund will schmutzigere ...
Autor: Martin Vogel in Eichlinghofen um 18:05 Kommentare (0) Trackbacks (0) Tags für diesen Artikel: Berechnung, Dortmund, Eltern, Grundschule, Mathe, Pisa, Schildbürgerstreich, Schule, SPD, Stadt, Statistik, Subventionierung, Verkehr, verrechnet
Stadt Dortmund will schmutzigere Klassenzimmer in Grundschulen
Dortmund hat kein Geld, doch allein der zum "Airport" aufgeblasene Flugplatz kostet die Bürger täglich rund 68.500 Euro (bei 25 Millionen Euro Defizit und 1,7 Millionen Passagieren im letzten Jahr sind das knapp 15 Euro pro Fluggast).
Um Geld zu sparen, hat der Rat am 26. November 2009 den "Maßnahmenkatalog Verwaltungsumbau 2010" vorgestellt, der die Ausgaben der Stadt rigoros zusammenstreicht, selbst wenn es auf Kosten der Gesundheit unserer Kinder geht. Auf Seite 167 (Seitenzahl: "165") der PDF-Datei des Kürzungskataloges findet sich Maßnahme Nr. 36507: Die Reinigungsabstände für die Klassenraumreinigung im ersten und zweiten Schuljahr sowie in der Offenen Ganztagsschule sollen verdoppelt(!) werden. Dadurch, dass die etwa 450 betroffenen Klassenräume nur noch halb so oft gereinigt werden, lassen sich angeblich pro Jahr 668.763 Euro einsparen. Na, super! Abgesehen davon, dass ich die Rechnung für falsch halte (der Zeitaufwand pro Reinigung steigt schließlich mit zunehmender Verschmutzungsdauer, außerdem müssen die in den Hartz-IV-Bezug entlassenen Putzfrauen auch dann von der Stadt finanziert werden, wenn sie keine Schulen mehr reinigen), so würde diese Aktion gerade einmal dazu führen, dass das Defizit des "Airports" für weniger als 10 Tage gegenfinanziert wird. Dass Hygiene und Gesundheit in einem kausalen Zusammenhang stehen, belastet die Dortmunder Stadtverwaltung offensichtlich in keiner Weise. Dann werden halt mal ein paar der rund 10.000 betroffenen Kinder krank – na und? Wie oft wird eigentlich die Wartehalle im Flughafengebäude gewischt? Um nicht immer nur auf dem Flugplatz herumzuhacken: die geplante Füllung des Phoenixsees mit Trinkwasser im Herbst 2010 entspricht einem Endkundenpreis von rund 882.500 Euro (500.000m³ zu je 1,675€). Vielleicht können die Kinder, die gerade nicht krank sind, dann ja wenigstens mal einen Schulausflug zum neuen Protzstück Dortmunds machen und sich anschauen, wo das Geld versickert, das die Stadt bei ihnen einspart. Zu schade nur, dass sich das für die diversen Defizitbetriebe der Stadt bereits gesicherte Geld nicht mehr in den Stadthaushalt zurückbuchen lässt. Mittwoch, 2. Dezember 2009
www.schlangenfarm-deutschland.de im ...
Autor: Martin Vogel in Wirklichewelt um 21:03 Kommentare (3) Trackbacks (0) www.schlangenfarm-deutschland.de im Schulbuch führt zu Dating-Reklame
"Papa, gib mal 'www.schlangenfarm-deutschland.de' ein!", sagt die Tochter. Wie kommt sie denn auf so eine merkwürdige Idee? Es gibt keine nationale Schlangenfarm in Deutschland. Wer registriert wohl so einen kuriosen Domainnamen? Ich tippe www.schlangenfarm-deutschland.de in die Adressleiste des Browsers ein – und lande auf einer mit Werbung zugepflasterten Seite ohne jeden eigenen Inhalt. Firefox signalisiert dezent, dass er gerade ein Popupfenster blockiert hat. Ich schalte Adblock Plus aus, lade die Seite nochmal und sehe mir das Popup an, das im Stile einer Privatsender-Gewinnshow daherkommt. "Woher hast Du denn diese seltsame Adresse?" frage ich die Tochter und sie zeigt mir – Seite 87 in ihrem Lesebuch "Bausteine 3" aus dem Diesterweg-Verlag. Dort ist eine Webseite im Microsoft Internet Explorer (auch das noch!) abgebildet, auf der das Melken einer Giftschlange beschrieben wird: "Mit sicherem Griff packt der Züchter die Schlange hinter dem Kopf und drückt seitlich auf die Kieferknochen …". In der Adressleiste des Browsers steht gut sichtbar die URL "http://www.schlangenfarm-deutschland.de/".
Die Adressangabe "http://www.schlangenfarm-deutschland.de/" im Schulbuch verleitet wahrscheinlich viele Kinder dazu, diese Adresse auch auszuprobieren. Die Autorenschar wirkt auf mich mit dieser Aktion genauso überfordert von den Realitäten des Internet, wie es Opa Knesebeck aus der wenig vorbildhaften Geschichte auf Seite 88 ist. Dem ist schließlich nichts besseres eingefallen, als den Computer, den er nicht begreift, mit einem Hammer zu zertrümmern, um sich besser zu fühlen. Nachtrag (2009-12-03): Die Geschäftsführung der Bildungshaus Schulbuchverlage Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH hat heute zugesichert, die URL für die 2010 erscheinende nächste Auflage des Lesebuchs zu ändern. Herzlichen Dank nach Braunschweig! Freitag, 20. Juni 2008
Grundschule Eichlinghofen / ...
Autor: Martin Vogel in Eichlinghofen um 20:55 Kommentare (0) Trackback (1) Tags für diesen Artikel: Eichlinghofen, Eltern, Grundschule, Hombruch, Homepage, OGS, Schule, Stortsweg, Webmaster, WWW
Grundschule Eichlinghofen / Eichlinghofer Schule am StortswegBisher existierten im Web eine Gruppe von Ehemaligen, die sich bei Stayfriends wiedergefunden haben und einige Informationen zum Projekt "Offene Ganztagsschule" des Diakonischen Werks. Sonntag, 15. Juni 2008
Hombruch Hinter Holtein live dabei ...
Autor: Martin Vogel in Eichlinghofen um 22:00 Kommentare (0) Trackbacks (0) Tags für diesen Artikel: Dortmund, Eichlinghofen, Eltern, Grundschule, Hombruch, Jugendamt, Marketing, Spielplatz, Sport, Sportplatz, Stadt, Veranstaltung
Hombruch Hinter Holtein live dabei – 21. Juni 2008
Mit der Veranstaltung "Hombruch live dabei 2008" lenkt das Stadtbezirksmarketing Dortmund-Hombruch am 21. Juni 2008 die Aufmerksamkeit im Dortmunder Süden auf den Freizeitbereich rund um die Jugendfreizeitstätte an der Persebecker Straße, den Sportplatz des TUS-Eichlinghofen und das Wäldchen "Oberhöwel" an der Straße "Hinter Holtein".
Unter dem Motto "Sport-Spiel-Spannung-Kultur" wollen rund 40 lokale Vereine und Institutionen wie Studentenwerk, DLRG, Grundschule, Jugendamt oder Feuerwehr mithelfen, ihre Arbeit und den Bereich rund um Jugendfreizeitstätte und Sportanlage bekannt zu machen. Ein Tanz- und Musikprogramm unterhält die Besucherinnen und Besucher auf kulturell vielseitige Art. Die Deutsche Rettungsflugwacht lässt gegen 11:00 Uhr einen Hubschrauber landen und gegen 19:00 Uhr steigt ein Heißluftballon mit zwei Gewinnern in den Himmel auf. Wer EM-Viertelfinale und Stadtteilfest kombinieren will, kann sich das Spiel gemeinsam mit den anderen Fans beim Publicviewing öffentlich ansehen. Faltblatt "Hombruch live dabei" als PDF-Datei zum Herunterladen. Kommen Sie nicht mit dem Auto, es gibt keine Parkplätze! Die Straße Hinter Holtein ist gesperrt; die Wiesen des Reitervereins Barop stehen nicht zur Verfügung. Sie erreichen "Hombruch live dabei" entweder zu Fuß oder mit den Buslinien 440 oder 449. Wer sich über das Stadtbezirksmarketing Hombruch informieren möchte oder Ideen für weitere Projekte und Aktionen hat, kann sich an die Ansprechpartnerinnen Silvia Hollmann-Schiek, Sandra Schaffrath und Beatrice Neuhoff wenden: http://www.hombruch.dortmund.de Siehe auch: Kurzer Artikel auf DerWesten.de Montag, 7. April 2008
Eltern müssen Spielplatz aus ...
Autor: Martin Vogel in Eichlinghofen um 20:27 Kommentare (0) Trackback (1) Eltern müssen Spielplatz aus eigener Tasche finanzieren
Weil Jugendamt und Stadt Dortmund nach einem Bericht auf DerWesten.de nicht bereit waren, für die Kinder der 120 Familien in den Neubaugebieten Kleine Heide und Henriettenweg einen Kinderspielplatz anzulegen, greifen die betroffenen Eltern nun zur Selbsthilfe und richten in gemeinsamer Arbeit ein von der Stadt zur Verfügung gestelltes Grundstück als Spielplatz her. Das Dortmunder Jugendamt hat sich immerhin dazu bereit erklärt, die Trägerschaft zu übernehmen, wenn die Eltern erst rund 30.000 Euro für Baumaßnahmen und DIN-gerechte Spielgeräte ausgegeben haben werden.
Quelle: DerWesten.de |
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