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Was man wissen muss, um die Welt zu ... Posted by Martin Vogel
in Bücher at
19:40
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Was man wissen muss, um die Welt zu verstehen
Gerade kam der neue Leonardo Newsletter des WDR herein. Darin wird ein Buch vorgestellt, dessen Beschreibung so interessant klingt, dass ich es gleich auf meinen Wunschzettel gesetzt habe. (Wortbeitrag als MP3-Datei)
Natalie Angier ist eine preisgekrönte Wissenschaftsjournalistin, die es leid war, dass ihre Umgebung Arecibo nicht für ein sehenswertes Reiseziel hält (dabei ist dort das größte Radioteleskop der Welt), die Kinder nicht mehr ins Naturkundemuseum schickt (weil Ballett doch wertvoller ist) und sich zwar für ihre Artikel interessiert, aber dann doch nachfragen muss, ob denn jetzt ein Gen oder eine Zelle größer sei. Sie schrieb daraufhin das Buch "Naturwissenschaft. Was man wissen muss, um die Welt zu verstehen". Auf 380 Seiten nimmt es den Leser nach einer Kurzeinführung in das wissenschaftliche Denken mit auf eine unterhaltsame und lehrreiche Bildungsreise quer durch Physik, Chemie, Evolutionsbiologie, Molekularbiologie, Geologie und Astronomie. Sie fragte hunderte von Wissenschaftlern und erhielt interessante Antworten und unterhaltsame Anekdoten. Amazon: "… spannend wie ein Krimi." Wednesday, December 9. 2009
Stadt Dortmund will schmutzigere ... Posted by Martin Vogel
in Eichlinghofen at
18:05
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Stadt Dortmund will schmutzigere Klassenzimmer in Grundschulen
Dortmund hat kein Geld, doch allein der zum "Airport" aufgeblasene Flugplatz kostet die Bürger täglich rund 68.500 Euro (bei 25 Millionen Euro Defizit und 1,7 Millionen Passagieren im letzten Jahr sind das knapp 15 Euro pro Fluggast).
Um Geld zu sparen, hat der Rat am 26. November 2009 den "Maßnahmenkatalog Verwaltungsumbau 2010" vorgestellt, der die Ausgaben der Stadt rigoros zusammenstreicht, selbst wenn es auf Kosten der Gesundheit unserer Kinder geht. Auf Seite 167 (Seitenzahl: "165") der PDF-Datei des Kürzungskataloges findet sich Maßnahme Nr. 36507: Die Reinigungsabstände für die Klassenraumreinigung im ersten und zweiten Schuljahr sowie in der Offenen Ganztagsschule sollen verdoppelt(!) werden. Dadurch, dass die etwa 450 betroffenen Klassenräume nur noch halb so oft gereinigt werden, lassen sich angeblich pro Jahr 668.763 Euro einsparen. Na, super! Abgesehen davon, dass ich die Rechnung für falsch halte (der Zeitaufwand pro Reinigung steigt schließlich mit zunehmender Verschmutzungsdauer, außerdem müssen die in den Hartz-IV-Bezug entlassenen Putzfrauen auch dann von der Stadt finanziert werden, wenn sie keine Schulen mehr reinigen), so würde diese Aktion gerade einmal dazu führen, dass das Defizit des "Airports" für weniger als 10 Tage gegenfinanziert wird. Dass Hygiene und Gesundheit in einem kausalen Zusammenhang stehen, belastet die Dortmunder Stadtverwaltung offensichtlich in keiner Weise. Dann werden halt mal ein paar der rund 10.000 betroffenen Kinder krank – na und? Wie oft wird eigentlich die Wartehalle im Flughafengebäude gewischt? Um nicht immer nur auf dem Flugplatz herumzuhacken: die geplante Füllung des Phoenixsees mit Trinkwasser im Herbst 2010 entspricht einem Endkundenpreis von rund 882.500 Euro (500.000m³ zu je 1,675€). Vielleicht können die Kinder, die gerade nicht krank sind, dann ja wenigstens mal einen Schulausflug zum neuen Protzstück Dortmunds machen und sich anschauen, wo das Geld versickert, das die Stadt bei ihnen einspart. Zu schade nur, dass sich das für die diversen Defizitbetriebe der Stadt bereits gesicherte Geld nicht mehr in den Stadthaushalt zurückbuchen lässt. Wednesday, December 2. 2009
www.schlangenfarm-deutschland.de im ... Posted by Martin Vogel
in Wirklichewelt at
21:03
Comments (3) Trackbacks (0) www.schlangenfarm-deutschland.de im Schulbuch führt zu Dating-Reklame
"Papa, gib mal 'www.schlangenfarm-deutschland.de' ein!", sagt die Tochter. Wie kommt sie denn auf so eine merkwürdige Idee? Es gibt keine nationale Schlangenfarm in Deutschland. Wer registriert wohl so einen kuriosen Domainnamen? Ich tippe www.schlangenfarm-deutschland.de in die Adressleiste des Browsers ein – und lande auf einer mit Werbung zugepflasterten Seite ohne jeden eigenen Inhalt. Firefox signalisiert dezent, dass er gerade ein Popupfenster blockiert hat. Ich schalte Adblock Plus aus, lade die Seite nochmal und sehe mir das Popup an, das im Stile einer Privatsender-Gewinnshow daherkommt. "Woher hast Du denn diese seltsame Adresse?" frage ich die Tochter und sie zeigt mir – Seite 87 in ihrem Lesebuch "Bausteine 3" aus dem Diesterweg-Verlag. Dort ist eine Webseite im Microsoft Internet Explorer (auch das noch!) abgebildet, auf der das Melken einer Giftschlange beschrieben wird: "Mit sicherem Griff packt der Züchter die Schlange hinter dem Kopf und drückt seitlich auf die Kieferknochen …". In der Adressleiste des Browsers steht gut sichtbar die URL "http://www.schlangenfarm-deutschland.de/".
Die Adressangabe "http://www.schlangenfarm-deutschland.de/" im Schulbuch verleitet wahrscheinlich viele Kinder dazu, diese Adresse auch auszuprobieren. Die Autorenschar wirkt auf mich mit dieser Aktion genauso überfordert von den Realitäten des Internet, wie es Opa Knesebeck aus der wenig vorbildhaften Geschichte auf Seite 88 ist. Dem ist schließlich nichts besseres eingefallen, als den Computer, den er nicht begreift, mit einem Hammer zu zertrümmern, um sich besser zu fühlen. Nachtrag (2009-12-03): Die Geschäftsführung der Bildungshaus Schulbuchverlage Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH hat heute zugesichert, die URL für die 2010 erscheinende nächste Auflage des Lesebuchs zu ändern. Herzlichen Dank nach Braunschweig! Sunday, November 9. 2008Mehrere Seiten auf ein Blatt Papier drucken
Eines der Programme, das ich zu Windowszeiten sehr geschätzt hatte, war ein Pseudodruckertreiber namens FinePrint. Damit war es möglich, jeweils mehrere Seiten eines Textes auf ein einzelnes Blatt Papier zu drucken. Für Probedrucke ließ sich dadurch eine Menge Toner und Papier sparen.
Durch Zufall entdeckte ich nun, dass eine ähnliche Funktion bereits seit der Version 1.0 im Textverarbeitungsmodul "Writer" von OpenOffice.org enthalten ist. Seltsamerweise ist der Einstellungsdialog dazu weder im Druckmenü noch in den Seiteneinstellungen zu finden, stattdessen befindet er sich gut versteckt in den Optionen der Seitenvorschau. Die Funktion ist recht praktisch und gut konfigurierbar. Es lässt sich einstellen, ob die Seiten im Hoch- oder Querformat angeordnet werden sollen, die Anzahl von Reihen und Spalten kann frei gewählt werden und ebenso die Rand- und Zwischenabstände. Selbst 21 Seiten auf ein einziges Blatt zusammenzufassen, ist kein Problem. Um diese Spickzettel anschließend noch lesen zu können, sind allerdings ein sehr guter Drucker und sehr gute Augen notwendig. Die Grenze liegt sogar bei 200 Seiten (10 Zeilen und 20 Spalten) pro Blatt. Saturday, October 4. 2008
Eichlinghofen im Internet Posted by Martin Vogel
in Eichlinghofen at
11:26
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Eichlinghofen im Internet
Eine kleine Übersicht über die Präsenz des Dortmunder Stadtteils Eichlinghofen im Internet
Allgemeine Informationen Die Enzyklopädie Wikipedia enthält einen kurzen Eintrag über den Ort Eichlinghofen selbst und zusätzlich einen eigenen Artikel über das Baudenkmal St.-Margaretha-Kirche. Wer mehr weiß, kann die Artikel dort entweder selbst ergänzen oder mir ein paar Informationen (mit Quellenangaben!) zuschicken. Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen Eichlinghofer Grundschule - Offene Ganztagsschule Eichlinghofen Evangelischer Kindergarten Katholischer Kindergarten "Maria Königin" Kindertagesstätte Kita "Vier Jahreszeiten" des Studentenwerkes der Universität Dortmund Sport TuS Eichlinghofen 1890/1980 eV - eine gut strukturierte Seite mit einem ziemlich lebendigen Forum. Vereine Der Nachbarschaftsverein Kleine Heide / Henriettenweg informiert über seine Projekte, zum Beispiel den in Eigeninitaitive errichteten Spielplatz oder den Kampf gegen den verkehrsplanerisch umstrittenen Gardenkampausbau. Der Schachverein Eichlinghofen 1935 begrüßt seine Gäste mit einer Schachaufgabe und informiert über den Verein und aktuelle Termine. Der Männergesangsverein Harmonie 1876 hat eine schicke Seite. Kirchengemeinden Evangelische Kirchengemeinde Dortmund-Südwest Katholische Pfarrgemeinde Sankt Clemens Neuapostolische Kirche Dortmund-Eichlinghofen Cleverjugend - ein lebendiges Projekt der evangelischen Jugendarbeit in Barop, Brünninghausen, Eichlinghofen und Hombruch. Gaststätten und Restaurants Der Akropolis Grill ist mehr als nur ein einfacher Imbiss. Das Restaurant Pfeffermühle bot Gastronomie mit Atmosphäre und Qualität. Im Moment darf sich Eichlinghofen auf die Neueröffnung freuen. Persönliche Homepages Steffis Bücherkiste ist kein Buchladen. Die Website von Stefanie Schulte ist ein Treffpunkt für alle, die sich über Literatur informieren und austauschen möchten. Karin Groß gibt Klavierunterricht. Michael Hanitz aus Hombruch nennt seine Homepage Eichlinghofen.de – warum? Firmen und Betriebe Bei Blumen Herter gibt es alles vom Blumenstrauß bis zur Hochzeitsdekoration. Tellurian Games bietet Rollenspiele, Brettspiele, Bücher, Zinnfiguren und Zubehör. Als Digital Wolf macht Andrea Wille außerdem Webdesign und Multimedia. PremiumNet DV-Consulting Jürgen Zappe hilft beim Content-Management, der Suchmaschinenoptimierung, dem Onlineshop und weiteren Webspezialitäten. Das Frisurenstudio Andrea hatte einen aufgeräumten Webauftritt, in dem das Wort "Friseur" nicht vorkam. Im Januar 2008 wechselte das Ladenlokal die Besitzerin und nun wird dort unter dem Namen "4 Haareszeiten" frisiert. Leider habe ich die Webseite dazu noch nicht finden können. Wer hilft mir? Die Sparkasse Dortmund-Eichlinghofen sucht seit langer Zeit Nachmieter für die ungenutzte Hälfte ihrer Niederlassung. Dietmar Behm bietet sich an, Ihr persönlicher Coach zu sein und hat sich auf das Entwickeln von Führungskompetenzen spezialisiert. Parteien Der Internetauftritt des SPD-Ortsvereins Eichlinghofen hat sich aufgelöst. CDU-Ortsunion Eichlinghofen (nur indirekt erwähnt) Ortsverband Dortmund-Hombruch Bündnis 90/Die Grünen Sonstiges Der aktuelle H-Bahn-Fahrplan - für alle, die sich nicht "montags bis freitags alle 10 Minuten" merken können In Janus Skops Projekt do-foto findet man die wahrscheinlich größte Fotosammlung Dortmunds. Wer weitere Links kennt: bitte melden! Ich aktualisiere dann diesen Eintrag. Thursday, September 11. 2008Stellenangebot Grundschulleiter/Grundschulleiterin Grundschule Eichlinghofen
Irgendwo "im Internet" soll das Schulverwaltungsamt Dortmund eine Stellenanzeige mit der Ausschreibung der demnächst frei werdenden Stelle des Schulleiters oder der Schulleiterin der Grundschule Dortmund-Eichlinghofen geschaltet haben. Leider reichen meine Internetkenntnisse nicht, um diese Stellenanzeige aufzuspüren. Kann mir jemand helfen und mir sagen, wo sich die Online-Annonce mit dem entsprechenden Stellenangebot befindet? Ende September soll bereits Bewerbungsschluss sein und es sieht so aus, als werde es bei so gut plazierten Veröffentlichungen nicht viele Bewerbungen geben. Da nach dem neuen Schulgesetz des Landes NRW die Schulleiterin oder der Schulleiter nicht (nur?) Rektorin oder Rektor sein wird, sondern auch Dienstvorgesetzte(r) der Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer sein kann und die Schulen demnächst eigenständig Lehrerinnen und Lehrer einstellen dürfen, ist die Stelle vielleicht zu wichtig (und zu interessant), um sie vakant zu lassen.
Nachtrag (12. September): laut Auskunft des Schulverwaltungsamtes ist die Bezirksregierung Arnsberg für diese Stellenausschreibung zuständig. Allerdings sehe ich auch dort keine entsprechende Stellenausschreibung und auch auf der Seite des Schulministeriums NRW nicht. Jetzt warte ich auf eine Mail aus Arnsberg, die Licht in die Sache bringt. Nachtrag (13. September): Hurra, ich habe die Stellenanzeige gefunden! Wenn man unter der Prämisse sucht, dass die Ausschreibungen des Schulministeriums so im Internet untergebracht werden, dass sie möglichst unauffindbar sind, ist es ganz einfach, sie dann doch zu entdecken. Man muss nur mit aktivierter Cookiespeicherung die Webseite http://www.schulministerium.nrw.de/BP/STELLA aufrufen, die Karte ignorieren, sie ist nur ein Dekodummy, stattdessen dort auf "zu den Stellen" klicken (ab hier hat Google Hausverbot!), dort auf "Schulbereich" klicken, als Amtsbezeichnung "Rektor/in" auswählen, als Schulform "Grundschule" auswählen, als Ort "Dortmund" wählen und schließlich auf den Button in der unteren rechten Ecke namens "Suche starten" klicken. Aber Vorsicht! Direkt daneben ist zur Erheiterung der Seitenbetreiber ein Button, der alle bisher gemachten Eingaben ohne Rückfrage löscht! Genau zielen! Dann entdeckt man, dass bereits am 15. September der Bewerbungsschluss für die Stelle der Rektorin oder des Rektors der Eichlinghofer Grundschule ist. Die genaue Amtsbezeichnung lautet: "Rektor/-in als Leiter/-in einer Grundschule mit mehr als 180 bis zu 360 Schülern ". Die Vergütung erfolgt nach Besoldungs-/Vergütungsgruppe "A 13 Fn 7 BBesO". Die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen ergeben sich aus "§ 53a LVO ". (Man hätte auch sagen können: Sie müssen mindestens sechs Jahre als Lehrer/-in gearbeitet haben) Bewerbungen müssen bis zum 15. September 2008(!) vorliegen bei "Bezirksregierung Arnsberg Dez. 47.3.1 Laurentiusstraß3 1 59821 Arnsberg 02931/823100" Wundert sich eigentlich noch irgendjemand darüber, dass es dem Schulministerium so schwer fällt, die ganzen offenen Lehrerstellen im Lande zu besetzen? Siehe auch: "How not to be seen" Friday, June 20. 2008
Grundschule Eichlinghofen / ... Posted by Martin Vogel
in Eichlinghofen at
20:55
Comments (0) Trackback (1) Defined tags for this entry: Eichlinghofen, Eltern, Grundschule, Hombruch, Homepage, OGS, Schule, Stortsweg, Webmaster, WWW
Grundschule Eichlinghofen / Eichlinghofer Schule am StortswegBisher existierten im Web eine Gruppe von Ehemaligen, die sich bei Stayfriends wiedergefunden haben und einige Informationen zum Projekt "Offene Ganztagsschule" des Diakonischen Werks. Wednesday, April 16. 2008
PISA-Schock bei der NASA Posted by Martin Vogel
in Wirklichewelt at
16:07
Comments (0) Trackbacks (0) PISA-Schock bei der NASA
Ein 13-jähriger Schüler aus Potsdam hat nach verbreiteten Pressemeldungen eine Rechnung der NASA korrigiert und dafür bei "Jugend forscht" einen Sonderpreis erhalten. Spektakulär daran sind nicht nur der Ehrgeiz und das Engagement des Gymnasiasten, sich in dieses Thema einzuarbeiten und dabei augenscheinlich gleich einen dicken Denkfehler zu finden, sondern auch das Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit eines zivilisationsbedrohenden Einschlags (wer erinnert sich hier noch an ELE?) im Jahre 2036 steigt nach seiner Korrektur von 1:45000 auf 1:450 - vorausgesetzt, er hat sich nicht verrechnet. Leider findet er seine eigenen Berechnungen zur Zeit nicht wieder, weil sein Computer wohl gerade einen Virus hat oder weil es um Patente geht oder weil er sich inzwischen einfach nur noch schämt.
Das Szenario der NASA geht davon aus, dass der Asteroid Apophis am 13. April 2029 einen sehr erdnahen Vorbeiflug vollführen und sieben Jahre später, am 13. April 2036, ein zweites und am 13. April (ach was) 2037 ein drittes Mal die Bahn der Erde kreuzen wird. Was der Schüler zu beachten glaubte, die NASA jedoch angeblich nicht, ist das Vorhandensein von Satelliten und Weltraumschrott. Durch Bremseffekte beim Durchpflügen des erdumkreisenden Hightechgürtels 2029 kann sich seiner Meinung nach die weitere Bahn des Asteroiden so ändern, dass die Einschlagwahrscheinlichkeit verhundertfacht wird. Die NASA weist jedoch laut The Register die Kritik an ihrer Rechnung von sich. Geostationäre Satelliten formen keine Kugelschale, sondern "stehen" sämtlich in rund 36.000 km Höhe auf der Äquatorebene. Da Apophis zwar 30.000 km dicht an der Erde vorbeifliegt, die Äquatorebene jedoch in einem Winkel von 40° durchsticht, ist die Wahrscheinlichkeit, dabei einen Satelliten zu treffen, ziemlich exakt null. Mehr zu Apophis in der Wikipedia Gut recherchierte Hintergrundinformationen zu diesem "Medienevent" gibt es in Daniel Fischers Blog. Dort kann man auch nachlesen, warum man als Wissenschaftler gar nicht erst versuchen sollte, N24-Reportern etwas zu erklären, was wissenschaftlicher als ein Börsenkurs ist. Nachtrag: Für die Süddeutsche Zeitung trägt Christopher Schrader im Artikel "Medialer Asteroideneinschlag - Ein Schüler gegen die Nasa" auch noch einmal zusammen, wie der Junge in das Räderwerk der Sensationsmedien geraten konnte. Hat der eigentlich weder Eltern noch Lehrer, die da ein bisschen weitsichtiger BILD und N24 an Interviews hätten hindern können? |
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